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Crazy driving La Paz

Crazy driving La Paz

La Paz ist eine unfreundliche Stadt für Autofahrer. Die Stadt schmiegt sich eng an einem Berghang, die Gassen sind eng und steil. Doch das hindert die geschäftigen Marktfrauen keineswegs daran, ihre Waren direkt auf der Straße anzubieten.
Verständlich, denn Gehwege sind so gut wie nicht existent.

Zur Hauptverkehrszeit (zwischen 17.00 und 20.00 Uhr), rennen zusätzlich noch tausende Fußgänger mit selbstmörderischer Gleichmut zwischen den Autos umher. Völlig unbeeindruckt wie eng die Autos zusammen stehen, oder ob diese an den steilen Straßen eventuell zurück rollen könnten. Nicht jeder ist so begabt mit der Handbremse...(falls sie noch funktioniert)

Die Autofahrer, die mittlerweile nur noch maximal im Schritttempo vorankommen, verlieren die Geduld und quetschen sich auf der Suche nach ein paar Zentimetern Vorsprung in jede noch so kleine Lücke. Hier gibt es absolut keine Daseinsberechtigung für defensive Fahrer...

Obwohl jeder Fußgänger deutlich schneller ist als die vielen Minibusse, so ziehen es die Bolivianer vor, lieber zu fahren. Dem in Stau steckenden Bus wird wild gewunken und es steigen tatsächlich noch Leute ein... Ist es ein Statussymbol lieber mit dem Bus im Stau zu stecken anstatt zu laufen ?

Schließlich kamen wir drei Mal in den Genuss in La Paz zu fahren. Jedes mal zur Hauptverkehrszeit. Der Weg in die Stadt führt steil bergab, der Weg hinaus dementsprechend steil bergauf. Bei engen, überfüllten Straßen ein Erlebnis der besonderen Art...

Da Micha gerne erlebnisorientiert fahren mag, übernimmt er meistens das Steuer in den Städten. Das schont unsere Nerven. Mein Wortschatz an Schimpfwörtern ist bereits ausreichend multikulturell erweitert.

Beim Versuch möglichst schnell die Stadt zu verlassen, erwischen wir eine Straße die so steil hinauf führte, dass unser Auto im ersten Gang Schwierigkeiten mit dem Vortrieb hatte.
Unser 3.0 Liter Motor mit 175 PS kommt in der Stadt nur im Low Gear den Berg hoch...das ist doch verrückt...
Bilder von unkontrollierten zurückrollen und versagenden Bremsen formten sich in unserer Vorstellung.

Bei gefühlten 50° Steigung war es uns so mulmig, dass wir beschlossen haben umzudrehen. Wir fürchteten auch oben auf der Kante zur Hauptstraße aufzusetzen oder sonstige lustige Dinge zu erleben...

Wir wundern uns über die Gelassenheit oder den Mut der Straßenbauer, solch einen Steilhang als Straße zu deklarieren. Ebenso wie wir jeden bedauern, der an diesem Verkehr teilnehmen muss. Ob als Fahrer, Fußgänger oder Marktfrau. Die Abgase sind unerträglich und das Chaos perfekt.
Und das ist jeden Tag so...

Der Verkehr in Deutschland ist Kindergarten...

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Welcome to Peru !
Death Road Bolivia - Einmal ist keinmal
 

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